Sehenswürdigkeiten von Tata

Burg

Die Burg ist eine Wasserburg und befindet sich am Ufer des Alten-Sees. König Sigismund ließ sie zwischen 1397-1409 vermutlich auf der Stelle der ehemaligen Festung von Familie Lackfi bauen.

Die von dem König Sigismund errichtete Burg hatte einen quadratischen Umriss mit 4 Ecktürmen und einem Innenhof. Heute sind nur der südliche Flügel und die ausgegrabenen Grundmauer der anderen Teile zu sehen. König Matthias gestaltete die Burg zwischen 1470-1480 um. Bis 1945 war sie im Besitz der Familie Esterházy.

Englischer Park

Der Park von Franz Esterházy aus dem XVIII. Jh. hat sogar im Europamaßstab einen hervorragenden Wert. Der Park wurde nach 1783 errichtet, um diese Zeit wurden die ersten Bäume um die künstlich gestalteten Alter- und Cseke-See gepflanzt. Das Besondere an dem Park ist, dass seine Teile sich auf die ganze Stadt und Landschaft ausstrecken. Heutzutage wird aber nur den Teil um den Cseke-See als Volkspark oder als Englischer Park genannt.

Am Eingang des Parks stehen zwei Greifvögel aus Stein, die von Aton Schweiger im Jahre 1801 gefertigt wurden. Auf dem Gelände, von der Richtung der Hattyúliget Sraße, befindet sich das ehemalige Palmenhaus, das bereits am Anfang des Jahrhunderts dem Fremdenverkehr diente. Im Palmenhaus befand sich ein Kiosk, der von den Bürgern der Stadt und den der Hauptstadt gern besucht wurde. Weiter auf der rechten Seite der Promenade wird die romantische Stimmung durch eine Kunsthöhle gesteigert, wo an der künstlich erbauten Felsenwand das warme Quellwasser hervorbricht.

Kalvarienhügel

Die Kalvarien Kapelle wurde im Jahr 1350 im gotischen Stil gebaut. 1775 wurde nach den Plänen von Jakob Fellner im barocken Stil umgebaut. Der Kalvarienhügel wurde als Naturschutzgebiet erklärt und er ist ein ausgezeichneter Aussichtsplatz.

Im Mittelalter standen hier die Häuser von der Siedlung Szentivan. Die nach Johann der Heiligen benannte Kirche stand auf dem Kalvarienberg. Obwohl die Kirche die Angriffe in der Türkenzeit überstand, aber schon im schlechten Zustand war, wurde um die Mitte des XVIII. Jh. abgerissen. Der Altarraum der Kirche wurde von Jakob Fellner zur Kapelle umgebaut, in der ein barockes Deckengemälde aus dem XVIII. Jh. zu sehen ist. Der Golgota vor der Kapelle wurde von Anton Schweiger um 1770 errichtet. Der Kalvarienhügel ist auch mit Rollstuhl und ohne Voranmeldung, während die Kapelle nur mit Voranmeldung zu besuchen ist.

Geologisches Freilichtmuseum

Im geologischen Freilichtmuseum werden die Steinsammlungen aus verschiedenen erdgeschichtlichen Perioden, durch die aus etwa 600 Pflanzen bestehende, botanische Sammlung ergänzt. Die schöne Parkanlage mit ihrem Szeklertor (geschnitzt zu Ehren des Millezentenariums von Ernő Cs. Kiss), bietet den Besuchern eine angenehme Entspannung. Während des Spazierganges kann man im ehemaligen Steinbruch, die Fossilien (Muscheln, Schnecken, etc.) in den weißen, roten und grüngrauen Kalksteinen, sowie in den Feuerstein-, Sandstein- und Mergelschichten betrachten.

Diese Sedimentgesteine weisen darauf hin, dass hier damals alles unter Wasser stand.

Im Park befindet sich der Eingang zu der Thermalkarst-Höhle. Ihre Entdecker benannten sie nach den zahlreichen Megalodus-Muscheln aus der früheren Trias, die an den Wänden der Höhle waren, als Megalodus-Höhle. Am oberen Ausstellungsort, in einem überdachten Pavillon können die Besucher die Spuren des Feuersteinbergbaus, während am unteren kleineren Ausstellungsort, die in Ungarn nützliche Bodenschätze betrachten.

Kuny Domokos Museum

Das Museum befindet sich in der Burg.

Im Museum sind die römisch-mittelalterliche Steinsammlung, die Erzeugnisse von dem mittelalterlichen Leben und die der Töpferei von Tata sowie sakrale Gegenstände zu sehen.

Das Museum verfügt über 64 Tausend archäologische, 3000 naturwissenschaftliche, 2000 numismatische und 3000 ethnographische Gegenstände.

Im Erdgeschoss befinden sich die Spuren der römischen Zeit. Ein wichtiger Teil der Sammlung ist eine Panzermaske, die von römischen Legionaren benutzt wurde. Die Panzermaske wurde in Almásfüzítő gefunden und stammt aus dem II.-III. Jh.

Die schönste Ausstellung des Museums befindet sich im Rittersaal des Gebäudes. Das interessanteste Ausstellungsstück ist ein Ofen mit einer Rittergestalt.

Die Rekonstruktion von dem Wandgemälde - das aus dem II. Jh. aus Brigetio stammt – gehört zu den neuesten und sensationellsten Schätzen des Museums.

Der Raum, der aus mehreren Tausend kleinen Bruchstücken aufgebaut wurde, zeigt uns ein anspruchsvoll ausgestaltetes Zimmer von einem größeren Wohnhaus.

Die Sammlung von dem Lebensstil und der Arbeit der damaligen Töpfermeister von Tata, freut sich auch auf ihre Besucher.

Die Vergangenheit der traditionellen Tataer Keramik repräsentieren die Töpfergeschirre und der Teller mit dem „Krebs“Symbol.

Griechisch-römisches Statuenkopiemuseum

Nach Athen und Berlin ist Tata der einzige Ort, wo der Parthenon-Fries zu sehen ist, der die Hauptkirche von Pallas-Athene in der Akropolis schmückte.

Die bedeutendsten Statuen der archaischen Bildhauerei sind der Nackte Junge und das Khiton tragende Mädchen. Die berühmte Statue der Nike von Paionios, der Dariphoros (Speerträger) und der Diadumenos (ein, sich eine Siegerbinde um den Kopf schlingender Athlet) von Polyklet spiegelt die Glanzzeit der griechischen Demokratie. Hermes mit dem Dionysosknaben von Praxiteles stellt die spätere, klassische, griechische Kunst dar. Man kann auch die bedeutendsten Kunstwerke der hellenistischen Epoche sehen. Dabei erhebt sich die Laokoon-Statuengruppe heraus. Die Besucher können die „Venus von Milo“ auch bewundern.

Ungarndeutsches Landesmuseum

Die Sammlung ist im barocken Gebäude der Nepomucenus Mühle untergebracht. Die Geschichte und das Leben der Ungarndeutschen werden durch 5500 Einzelstücke dargestellt, von der Ansiedlung nach der Türkenzeit bis zur Aussiedlung nach dem II. Weltkrieg. Die Ansammlung besteht hauptsächlich aus Möbeln, Gebrauchsgegenständen und den traditionellen Werkzeugen der ländlichen Kultur. Interessant sind zum Beispiel die bemalten bunten Möbelstücke. In einigen Gemeinden (Harta) wurde ihre Herstellung und Benutzung bis heute bewahrt. In den deutschen Gebieten von dem Transdanubischen Mittelgebirge wurden von der zweiten Hälfte des XIX. Jh., die bunten Möbelstücke durch die einfarbige, braune ersetzt.

Fellner Jakob Aussichtspunkt

Anton Stieber ließ den 45 Meter hohen Turm im Jahr 1939 auf dem Kalvarienhügel bauen, wo am Anfang Schrotkugeln gegossen wurden. Der Turm hatte damals den Namen Turul-Schrotkugelturm bekommen. Ab den sechziger Jahren funktioniert er als Aussichtsturm und trägt den Namen von Jakob Fellner.

Schloss Esterházy

Das barocke Bauwerk wurde im XVIII. Jh. nach den Plänen von Jakob Fellner gebaut. Das Schloss diente als Schauplatz eines wichtigen geschichtlichen Ereignisses. Hier unterzeichnete der österreichische Kaiser Franz den Frieden von Schönbrunn mit Napoleon.

Das Hauptgebäude mit Türmen und Stockwerken wurde zwischen 1764-1769 aufgebaut. Die Steinrahmen der inneren Fenster, die im Erdgeschoss auf den Gang gehen, weisen darauf hin, dass dieser Gang damals offen war und wurde nur später eingebaut. Im Stockwerk befinden sich die Badezimmer mit ihren Marmor- und Hollandkacheln, die wahrscheinlich im Jahr 1879 ausgestaltet wurden. Der schönste Raum im Stockwerk ist ein prächtiger Speisesaal mit grüner Holztäfelung und vergoldetem Stuck. Der feierliche Saal diente als Salon, als sich der österreichische Kaiser Franz und der ungarische König, während der Waffenübung von 1897 im Schloss aufhielten. Die Räume am anderen Ende des Schlosses boten dem deutschen Kaiser Wilhelm II. prachtvolle Übernachtungsmöglichkeit an. In dem anderen Festsaal, der auf den See blickt, ist ebenso mit Holztäfelung, Ofen und Kamin ausgestaltet. Hier befindet sich der Eingang in den nördlichen Turm, wo den Frieden von 1809 unterzeichnet wurde. Im Oktober 1921, nach der erfolgslosen Schlacht bei Budaörs, floh der letzte ungarische König Karl IV. ins Schloss.

Die Parkanlage vor dem Schloss war Teil des Englischen Parks und bewahrt auch noch heute seine Spuren. Das Schloss steht unter Restaurierungsarbeiten, wird aber als Ausstellungsort, repräsentativen und kulturellen Zielen dienen. Das Bauwerk steht unter staatlicher Aufsicht. Mit Voranmeldung ist zu besuchen.

Sankt Kreuz Parochialkirche (Römisch-katholische Kirche)

Die zweitürmige Kirche wurde nach den Plänen von Franz Anton Pilgram und von Jakob Fellner zwischen 1751-1787 im Zopfstil gebaut. Die wertvolle Rokokoeinrichtung der Sakristei wurde aus der Eremitensiedlung der Kamaldulenser aus Majk hergebracht. Die einschiffige Kirche ist von innen und außen mit Festonen geschmückt. Im säuligen Altarraum, der etwas enger als das Hauptschiff ist, kann man den geschnitzten Korpus (Werk von Anton Schweiger) betrachten. Sehr wertvoll sind das Marmorgitter im Altarraum, die schön geschnitzte Rednerbühne und das Gemälde über den Abschied der Aposteln Peter und Paul von Hubert Mauer. Der Beichtstuhl und die Bänke wurden im Zopfstil gefertigt. In der Gruft der Kirche ruhen der Fürstprimas Karl Ambrosius, Graf Franz Esterházy und der Architekt Jakob Fellner.
Um Anmeldung wird gebeten.

Glocken- und Uhrturm

Der gezimmerte Glockenturm wurde im Jahr 1763 als Glocke für die Kapuzienerkirche errichtet. Ein schönes Bauwerk von dem Zimmermann Joseph Éder, steht immer noch auf seinem originalen Platz und ist ein Symbol für die Stadt.
Um Anmeldung wird gebeten.

Alter-See

Der See ist unter der Wirkung von Ramsar-Konvention, die das Übereinkommen über Feuchtgebiete, insbesondere als Lebensraum für Wasservögel bezeichnet. Die ängstlichen Wildgänse übernachten nirgendswo in Europa, in so großen Massen auf der Mitte einer Stadt, wie hier. Zur Vogelzugszeit im Herbst und Frühling ist dieses Gebiet laut von Geschnatter von 10-15 Tausend Wildgänsen. Diese Besonderheiten der Natur werden jedes Jahr durch bunte Programme ergänzt.

Pötörke Wassermühle

Die Wassermühle wurde im XVIII. Jh. im barocken Stil gebaut und trägt den Namen des ehemaligen Besitzers. Die von Jakob Fellner geplante Mühle, funktionierte auch zwischen den zwei Weltkriegen.

Heute sind hier eine Künstlerwerkstatt und ein Büro untergebracht.

Botanischer Garten in Agostyán

Der botanische Garten liegt auf einem Gebiet von 31 ha, seine Pläne wurden von Michel Kiss im Jahre 1953 entworfen. Die Anpflanzung und die Gestaltung des Gartens begannen im Jahre 1955. Die Hauptattraktionen des botanischen Gartens sind Fichten, Gingobäume und Seidentannen. Die seltenen Tannen, Zypressen und Zederbäume bieten nicht nur einen schönen Anblick, sowohl auch ein angenehmes „Dufterlebnis“. Die ätherischen Öle von dem Harz der Nadelbäume zaubern eine besondere Atmosphäre um den Besucher. Im botanischen Garten können wir auch ein Jägerhaus und einen Fischteich sehen.

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